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-Steuerliche Absetzung der Haushaltshilfen

Steuerliche Absetzung der Haushaltshilfen

Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse

Was sind eigentlich die haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnisse?

Es ist zu beachten, dass es keine gesetzliche Definition dieses Begriffes gibt. Man zählt hier diese Tätigkeiten, die eng mit Haushalt verbunden sind, z.B. Aufräumen der Wohnung, Zubereitung der Mahlzeiten, die Gartenpflege, aber auch Betreuung, Pflege und Versorgung von allen pflegebedürftigen Personen: Kindern, Kranken oder älteren Menschen. Solche Tätigkeiten wie Sprachunterricht, Vermittlung der besonderen Fähigkeiten oder andere Freizeitaktivitäten werden dazu nicht gezählt.

Nach § 35a EStG können die Steuern gespart werden. So kann auch die Wirtschaft unterstützt werden. Bei diesen Beiträge handelt sich um finanzielle Vorteile bei der Beschäftigung einer Haushaltshilfe, wenn der Steuerpflichtige als Arbeitgeber betrachtet wird.

Geringfügige Beschäftigung von Haushaltshilfen (so genannte Mini – Jobs)

Man kann die Kosten der geringfügigen Beschäftigung von Haushaltshilfen (bis zu 5100 Euro, mit 10%, höchstens 510 Euro pro Jahr) direkt von der Steuerschuld  nach § 35a Abs.1 Nr.1 EStG abziehen. Die geringfügige Beschäftigung von Haushaltshilfen unterliegt der Anmeldung nach einem Haushaltsscheckverfahren. Es gehört zu den Pflichten des Arbeitgebers. Wir empfehlen Ihnen eine schriftliche Bestätigung von Ihrer Haushaltshilfe. In dieser Bestätigung sollen alle Mini – Jobs, die durch eine Haushaltshilfe gleichzeitig ausgeübt sind, festgestellt werden. Anhand dieser Informationen werden die einzelne Einkommen zusammengerechnet. Haben Sie irgendwelche Zweifeln oder Fragen, können Sie natürlich die Mini – Jobs Zentrale anrufen oder Kontakt mit unserer Beratung aufnehmen. Caresenior24 hilft Ihnen immer gern!

Haushaltshilfe als Arbeitnehmer

Die Familien mit einer beschäftigten Haushaltshilfen werden als Arbeitgeber betrachtet. Deswegen sind sie zur Anmeldung bei einer Krankenkasse in Deutschland und zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge an diese Kasse verpflichtet. Hier handelt es sich um die so genannte Einzugsstelle, die den Rentenversicherungsträger und der Bundesanstalt  für Arbeit zustehenden Anteile überweist. Die Unfallversicherungsbeiträge sind direkt an die Berufsgenossenschaft gezahlt.

Wir empfehlen ebenfalls einen schriftlichen Arbeitsvertrag abzuschließen, in dem sie die Arbeitszeit, Anzahl der Urlaubstage, Kündigungsfristen und das Arbeitsentgelt bestimmen können. Dann wird eine Betriebsnummer durch die Bundesagentur vergeben – jeder Arbeitgeber braucht diese Nummer.

Schwarzarbeit und Schwarzbeschäftigung

Obwohl gibt es viele strenge Strafen für illegale Beschäftigung, entscheiden sich noch viele Familien für solche Lösung. Beachten Sie, dass in dieser Situation keine Kranken- und Unfallversicherung gezählt wird. Solche Handlungsweise ist sehr riskant – gibt es einen Unfall, trägt die Familie, also Sie alle Kosten, die mit Arzt, Krankenhaus oder Arzneimittel verbunden sind. Wenn eine schwarze Beschäftigung durch die Behörden entdeckt wurde, sind Sie mit Geldstrafen und Nachzahlungen der Sozialabgaben gefährdet.

Möchten Sie eine selbständige Haushaltshilfe beschäftigen, beachten Sie alle damit verbundene Risiken. Viele Probleme ist durch Scheinselbständigkeit verursacht, die durch dem Zoll festgestellt werden kann. Eine von Kriterien, die darauf zeigen, ist z.B. Mangel der Möglichkeiten von freier Bestimmung der Arbeit durch eine Haushaltshilfe.

Sie können natürlich auch die ausländischen Firmen, die Hilfskräfte vermitteln, in Anspruch nehmen, um die Festanstellung sicherzustellen. Dann Sie als Arbeitgeber schließen einen Dienstleistungsvertrag mit ausgewählter Firma, die eine Hilfskraft zu Ihnen schicken wird.

Hinweise: Es ist zu beachten, dass die Hilfskraft soll eine A1- Bescheinigung eines ausländischen Sozialversicherungsträgers besitzen, um nicht als Schwarzarbeitende betrachtet zu werden.

Sozialversicherungspflicht bei der Beschäftigung von Haushaltshilfen

Wie im Fall von geringfügig Beschäftigten, auch bei der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist eine Steuerabrechnung möglich. Hier spricht man jedoch von Kosten in der Höhe bis zu 20 000 Euro mit 12%, höchstens aber 2400 pro Jahr – nach § 35 a Abs.1 Nr.2 EStG  können sie direkt von der Steuerschuld abgezogen werden.

Zusammenfassung

Hier spricht man von solchen Tätigkeiten, die eng mit dem Haushalt verbunden sind, z.B.:

Dazu zählt man u.a. der Bruttoarbeitslohn bzw. das Arbeitsentgelt (betrifft Mini – Jobs), die Lohnsteuer (zusammen mit Solidaritätszuschlagen und Kirchensteuer), die Sozialversicherungs- und Unfallversicherungsbeiträge (sie sollen an den Gemeindeunfallversicherungsverband abgeführt werden), die Umlagen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (U1 und U2).

Ja, man kann ein paar erforderliche Nachweise unterscheiden:

Hinweise: die Höchstbeträge werden für jeden Monat, in dem die Haushaltshilfe nicht beschäftigt wird, um ein Zwölftel herabgesetzt werden.

Sonderfall

Hier handelt es sich um die Beschäftigungsverhältnisse mit nahen Angehörigen oder zwischen Partnern einer eingetragenen Lebenspartnerschaft bzw. einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft. Keine haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnisse können zwischen in einem Haushalt zusammenlebenden Ehegatten oder zwischen Eltern und in deren Haushalt lebenden Kindern nicht begründet werden. Dieselbe Regelungen gelten für die Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Beachten Sie bitte alle diese Vorschriften, um die unnötigen Probleme zu vermeiden.

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