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-Haushaltshilfe / Betreuungskraft : Beschäftigung

Haushaltshilfe / Betreuungskraft : Beschäftigung

Viele Familien mit Pflegebedürftigen brauchen eine zusätzliche Hilfe im Haushalt oder bei Pflege von bedürftiger Person. Sie können ohne Probleme die Pflegekraft oder Haushaltshilfe aus Deutschland oder EU – Staaten legal beschäftigen. Man kann auch Unterstützung bei der Suche von entsprechenden Personen bekommen.

Die Zentrale Auslands- und Fachver­­­mit­t­­lung der Bunde­s­a­gen­tur für Arbeit (ZAV) hilft bei der Suche und Auswahl geeigneter Kräfte in Zusam­­men­ar­­beit mit europäi­schen Arbeits­­ver­­wal­tun­­gen. Solche Hilfe wird für Privat­haus­halte mit einem pflege­be­dürf­ti­gen Angehö­ri­gen ganz kostenlos geleistet.

Diese Personen, die eine Haushalts­hilfe beschäf­tigt, sind als Arbeit­­ge­­ber betrachtet. Sie können auch anhand der tariflichen Möglichkeiten ganz frei und flexibel das Leistungsausmaß regulieren. Die Haushaltshilfe darf keine medizinischen oder pflegerischen Tätigkeiten ausüben, sie kann aber hauswir­t­­schaft­­li­che Tätig­kei­ten, Aufgaben der Grund­pflege und der sozialen Betreuung übernehmen. Solche Tätigkeiten wie Medikamentenangabe oder Verbandswechsel gehören zu den Aufgaben der Behandlungspflege, also hier spricht man z.B. vom Pflegedienst. Man kann sie über die Krankenkasse abrechnen, was für viele Familien eine große finanzielle Unterstützung bedeutet.

Seit 1. Mai 2011 gilt die unein­­ge­schränk­te Arbeit­­neh­­mer­frei­zü­gig­keit auch für Staats­­an­­ge­hö­ri­ge der acht neuen EU-Mitglieds­­staa­ten (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn). Rumänien und Bulgarien wurden dazu am 01.01.2014 angeschlossen,  für Arbeit­­neh­­mer aus Kroatien ist es jedoch möglich seit 01.07.2015. Diese Regelungen erlauben die Arbeitnehmer aus diesen Ländern im Bundes­­ge­­biet eine nicht selbstän­dige Beschäf­ti­gung aufzunehmen. Seitdem  brauchen sie dazu keine Arbeits­er­laub­­nis mehr einzuholen. Den Beschäftigten aus anderen Ländern stehen die Bestim­­mun­­gen des deutschen Arbeits­rech­tes (u.a. Entgel­t­­for­t­­zah­­lung während Krankheit, Urlaub, Kündi­gungs­­­schutz, Arbeits­­zeit, Arbeits­­schutz) zu. Es besteht Versi­che­rungs­­pflicht in der Kranken-, Renten-, Unfall-, Pflege- und Arbeits­lo­­sen­­ver­­­si­che­rung in Deutsch­­land. Seit 2015 betrifft der allge­mei­ne Mindest­­lohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde alle Beschäf­tig­ten in Privat­haus­hal­ten.

Den Pflegebedürftigen steht auch eine finanzielle Unterstützung im Rahmen des Pflegegelds zu. Sie haben aber kein Recht zu den Pflegesachleistungen, die nur für die Leistung von Pflege­­diens­ten mit Kassen­­zu­las­­sung fordert werden können.

Was brauchen Sie zu tun, wenn es sich um die Beschäftigung handelt?

Beantra­­gung der Betriebs­­num­­mer

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